![]() |
||||||||||
|
|
||||||||||
|
16.02.2006 Förderschule Sprungtuch Tönisvorst, Wilhelmplatz 2, 47918 Tönisvorst-St. Tönis, Tel 02151-791702, 20:00 - 21:30 Uhr Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens, Rechnens und Schreibens! Wir laden Sie zu einem Informationsabend ein, bieten Ihnen die Möglichkeit des Austausches mit anderen betroffenen Eltern und Hilfestellung bei Diagnostik, Förderung in der Schule und außerschulischen Fördermöglichkeiten, Beratung über z.B. Kostenübernahme durch das Jugendamt. Kostenbeitrag 3 Euro Sollten Sie vorab ein Einzelgespräch, eine Fehleranalyse für Ihr Kind oder eine Beratung wünschen, rufen Sie uns gerne an. Diese Leitungen sind wie immer kostenfrei. Tel: 02162 - 450 463 oder 02151 - 79 17 02 Eine Lesestörung zeigt sich durch folgendes: 1.Startschwierigkeiten beim Vorlesen, langes Zögern oder Verlieren der Zeile im Text 2.niedrige Lesegeschwindigkeit 3.ungenaues Betonen des Textes 4.Wörter im Satz oder Buchstaben in den Wörtern werden vertauscht Dabei wird der Text auch schlechter verstanden: Gelesenes kann schlechter wiedergegeben werden und Zusammenhänge werden nicht erkannt. Wird die Lesefähigkeit beurteilt, muss natürlich stets das Alter und der schulische Entwicklungsstand des Kindes berücksichtigt werden. Die Rechtschreibstörung lässt sich nicht durch eine bestimmte Art von Fehlern erkennen. Wichtig ist also nicht, welche Art von Fehlern gemacht werden, sondern wie oft sie auftreten. Häufig sind jedoch folgende Probleme beim Schreiben: 1.Reversionen: innerhalb eines Wortes werden Buchstaben verdreht, besonders oft bei den Buchstabenpaaren "b-d" und "p-q". 2.Reihenfolgefehler: in einem Wort werden die Buchstaben umgestellt. 3.Einzelne Buchstaben oder Wortteile werden ausgelassen. 4.Falsche Buchstaben oder Wortteile werden eingefügt. 5.Regelfehler: Fehler in der Groß- und Kleinschreibung, Dehnungsfehler. 6.Wahrnehmungsfehler: ähnlich klingende Buchstaben werden verwechselt, z.B. "d-t" oder "g-k". 7.Fehlerinkonstanz: auch nach angestrengtem Üben wird dasselbe Wort immer wieder unterschiedlich falsch geschrieben. Vor allem bei Diktaten und Aufsätzen treten diese Fehler auf. Das Abschreiben eines Textes kann fehlerlos gelingen. Auch können die Kinder die Wörter korrekt aussprechen und trotzdem falsch schreiben. Interessant ist, dass oft schon im Vorschulalter diese Kinder Schwierigkeiten hatten, das Alphabet aufzusagen, Buchstaben zu benennen, Laute zu unterscheiden und Wortreime zu bilden. Eine Rechenstörung zeigt sich in der Regel darin, dass ein Kind unfähig ist, mit Zahlen und Mengen durch bloßes gedankliches Vorstellen zu rechnen. 1.Einfache Grundbegriffe im Umgang mit Zahlen werden nicht verstanden. Die einfachen Konzepte, dass eine Zahl mehr oder weniger als eine andere Zahl sein kann, dass sie ein Vielfaches von etwas sein kann, werden schlechter verstanden. Dementsprechend treten Schwierigkeiten bei der Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division auf. 2.Das Kind kann auch sprachlich schlechter mit Zahlen umgehen. Es zählt fehlerhaft, das Einmaleins sitzt nicht richtig und zugrunde liegende Rechenwege von Textaufgaben werden nicht verstanden. 3.Auch der Übergang von einer Zahl zu der entsprechenden Menge wird gedanklich schlechter bewältigt. 4.Es zeigen sich Aufmerksamkeitsschwächen: das Kind schreibt z.B. Zahlen falsch ab oder übersieht Rechenzeichen.
|
||||||||||
![]() |
||||||||||
|
|
||||||||||